for sale, un!plac
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DER SCHREI [980€]

DER SCHREI

 

Dieses Bild ist ebenfalls wie ein paar andere Werke von mir auf Kuba gedanklich bzw. nach Kuba in der Umsetzung entstanden.
Die Collage besteht aus Zeitungsberichten hauptsächlich über Fidel Castro. Fidel Castro war unter anderem Regierungschef, Staatspräsident und Vorsitzender der Kommunistischen Partei Kubas. Er stand für viele Menschen als der Befreier da und durch ihn wurden wichtige Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser gebaut. Heute sind Schulbildung und Gesundheit der kubanischen Bevölkerung besser als in vielen anderen Ländern Lateinamerikas. Im Bereich der Bildung gehört Kuba sogar zu den am höchsten entwickelten Ländern überhaupt. Für humanitäre Hilfeleistungen wurden von der kubanischen Regierung immer wieder Ärzte in andere Länder entsandt. Sie war entschieden gegen den Umgang der USA mit den „Dritte-Welt-Ländern“ und warf den westlichen Nationen vor, die ärmeren Staaten durch ihre globale Politik und ihren Welthandel stark zu benachteiligen.
Nach der Revolution wurde eine Landreform eingeleitet. Die Regierung führte die so genannte Planwirtschaft ein. Das bedeutete, dass Fabrik-, Firmen- und Großgrundbesitzer enteignet wurden – ihnen wurde ihr Besitz weggenommen und dieser galt von nun an als „Staatseigentum“. Damit sollte er allen, also dem Volk allgemein, gehören. Nur teilweise geschah dies gegen Zahlungen als Entschädigung. Auch ausländische Unternehmen, vor allem aus den USA, waren unter den verstaatlichten Betrieben. Die Freiheit des Volkes ist im kubanischen System deutlich eingeschränkt: Die Regierung wird nicht demokratisch gewählt, Kritik an ihr ist nicht erwünscht, es herrscht keine Pressefreiheit und ebenso keine Reisefreiheit für die Menschen.
Dieser Junge stellt einen Revolutionär dar, der mit Leib und Seele gekämpft hat aber mit dem Ergebnis unzufrieden ist.

Die Freiheit ist das höchste Gut!!!!

 SCHREI    110cm x 160cm    

Kategorie: for sale, un!plac

von

Dahinter steht Dörthe Fahrenbach, 1971 geboren und seit 2007 in Hamburg lebend. „Die Idee von un!plac wurde bei mir durch die Plakatwände im Hamburger Schanzenviertel geboren“. In den Kunstwerken von mir werden Veranstaltungsplakate aus Hamburg/Paris/Berlin mit der Mörtel/Pigmenttechnik verbunden, die ich bereits in meinen Werken von zeit[t]räume einsetzte. "Die Plakate auf den Litfaßsäulen und Hauswänden sind jeweilige Zeitzeugen des kulturellen Geschehens unseres urbanen Lebens. Sie zeigen Stimmungen und Zeitgeist. Doch sie sind vergänglich wie diese – nicht zuletzt durch veränderte Gegenwarten – und auch durch Witterungseinflüsse. In meinen Werken aber leben diese Zeitzeugen fort.

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